Amateurfunkzeugnisse - Was ist das überhaupt?

Ein Amateurfunkzeugnis benötigt man für eine Amateurfunkzulassung, die durch die Bundesnetzagentur nach erfolgreich absolvierter Prüfung zusammen mit einem individualisierten Rufzeichen erteilt wird.

 

Es gibt zwei verschiedene Varianten des Amateurfunkzeugnisses, Klasse E und Klasse A. Diese beiden Möglichkeiten unterscheiden sich in ihrer Komplexität. Klasse E ist weniger schwierig und ermöglicht einen Zugang zu grundsätzlichen Möglichkeiten des Funkverkehrs. Klasse A bietet mehr Möglichkeiten und baut auf den Grundkenntnissen von Klasse E auf. Klasse E kann auch zu Klasse A "aufgerüstet" werden, wobei einzelne Prüfungsteile angerechnet werden.

 

Im Sommersemester 2017 ist das Upgrade von Klasse E auf Klasse A unser Ziel.


Zusätzlich zu diesen beiden Zeugnissen gibt es noch die Möglichkeit zum Ablegen einer freiwilligen Morseprüfung. Der Nachweis von Morsekenntnissen kann bei Amateurfunkzulassungen im Ausland bedeutsam werden. Zum Erlernen der benötigten Fähigkeiten, nämlich das Morsealphabet auswendig zu lernen und anwenden zu können, benötigt man keinen speziellen Kurs, sondern einzig und allein viel Übung.